Mein NaNoWriMo2018

Das war mal echt eine Achterbahnfahrt! Was? Achso, mein #NaNoWriMo2018. Fall ihr so gar kein Ahnung habt, wovon ich spreche, lasst es mich kurz erklären: Den National Novel Writing Month gibt es schon seit 1999. Für den November nehmen sich Schreiberlinge auf der ganzen Welt einer neuen Challenge an: 50 000 Wörter in 30 Tagen schreiben. Während des Monats kann man sich in Foren und sozialen Netzwerken austauschen, inspirieren und gegebenenfalls auch mal schwer nötige Tritte in den Allerwertesten verteilen. Mit über 400 000 Teilnehmern ist es mittlerweile ein riesiges Event.

Für mich war es der zweite NaNo. Letztes Jahr habe ich am dritten Teil meiner Trilogie gearbeitet und hatte schon unheimlich viel Spaß daran. Gerade so habe ich die 50 000 Wörter letztes Jahr geknackt, doch dieses Jahr war es noch sehr viel knapper.

Schon im Juli habe ich angefangen, mir über den diesjährigen NaNo Gedanken zu machen. Denn ich musste erst einmal entscheiden, was ich überhaupt schreiben will! Bei so vielen Ideen, die mir im Kopf (und in diversen Notizbüchern) herumspuken, gar nicht so einfach. Schließlich fiel meine Wahl auf eine Idee, die ich erst diesen Winter hatte. Und dann ging das Plotten los.

Das allein war für mich schon eine ganz neue Erfahrung und große Herausforderung. Denn bis jetzt gehörte ich eher zur Fraktion: Ich weiß ungefähr in meinem Kopf, dass das und das passieren soll. Mal schauen, was mir sonst noch so beim Schreiben einfällt. Doch ich wollte jetzt einmal etwas anderes probieren. Und so begann ich meine Welt zu kreieren, Figuren zum Leben zu erwecken und Szenen aneinanderzureihen, und immer wieder neu zu sortieren. Dabei hat mir die Seite Hiveword sehr geholfen, denn so konnte ich sehr viel leichter als mit verschiedenen Word-Dokumenten einen Überblick behalten. 

Spätestens Ende August konnte ich den November dann aber kaum noch abwarten. Nach der ganzen Planerei hatte ich richtig Lust zu schreiben, aber ich wollte mich an meinen eigenen Plan halten und erst am 1. November damit anfangen.

Die Zeit bis dahin vertrieb ich mir, indem ich noch genauer plante, ein stümperisches Cover und zum ersten Mal auch einen Buchtrailer erstellte – was total lächerlich ist, aber hey. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht 😀

Und dann kam er endlich und es ging wirklich richtig gut los. Innerhalb von einer Woche hatte ich mir zwei Tage Vorsprung erschrieben und ich war motiviert, auch genau so weiterzumachen. Naja, dann kam die Uni in den Weg und ich fiel zurück. Am Wochenende konnte ich das zwar wieder aufholen, doch die Woche darauf war nur noch schlimmer. Und dann lag ich so weit zurück, dass ich nicht mehr daran glaubte, es dieses Jahr noch zu schaffen. 

Was auch nicht schlimm gewesen wäre, immerhin ging es vor allem darum überhaupt geschrieben zu haben. Ganz egal ob 50 000, 40 000 oder auch nur 5 000 Wörter.

Aber in der letzten Novemberwoche lief es dann plötzlich wieder sehr viel besser und ich merkte: vielleicht, nur ganz vielleicht wird das ja doch noch was.

Freitags habe ich keine Uni. Und wie es mein Glück so wollte, war der 30. November ausgerechnet ein Freitag. Und so setzte ich mich vor meinen Laptop und begann wie wild zu tippen.

Etwa um 22.30 Uhr hatte ich es dann vollbracht: die letzten 6 000 Wörter waren geschafft, die 50 000 geknackt.

Die Geschichte ist zwar noch nicht zu Ende erzählt in diesen 50 000 Worten, doch es hat sich trotzdem wieder unfassbar gut angefühlt.

Falls ihr mehr über mein NaNo-Projekt wissen wollt, schaut einfach mal hier vorbei.

Wenn euch der NaNo einfach so interessiert, kommt ihr hier zur Homepage.

Ich hoffe diese kleine Erzählung hat euch gefallen! Habt ihr denn auch schon mal beim NaNoWriMo mitgemacht? Und wenn ja, wie waren eure Erfahrungen damit?
Teilt sie gerne in den Kommentaren!

Liebe Grüße
Maike

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3 Gedanken zu “Mein NaNoWriMo2018

  1. Oh Maike, es freut mich so zu hören dass du es geschafft hast!!! Und wie du schon gesagt hast, Hauptsache man schreibt überhaupt 🙂 hast du denn vor, deine Geschichte mal mit uns zu teilen? Würde gerne mehr lesen und Folge sicher deinem Link! 🤪😏 immer schön weiter schreiben!

    1. Hallo Karo,

      vielen Dank! Irgendwann, ganz vielleicht, in ferner Zukunft habe ich vielleicht mal den Mut, die Geschichte zu teilen. Ich arbeite zumindest mal dran 😀
      LG Maike

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