So viele tolle Menschen #FBM18

Oh, wow. Ähm… Sowas habe ich jetzt noch nie getippt. Mal schauen, wie ich mich schlage und was mir so einfällt.

Die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr war zwar insgesamt meine dritte Buchmesse, aber irgendwie hat sich doch alles ganz neu und anders angefühlt. Meine erste Messe war die LBM 2016, lange bevor ich überhaupt übers Bloggen nachgedacht habe. Und letztes Jahr war ich zwar auch auf der FBM – habe aber vor allem gearbeitet und gefühlt von der Messe gar nicht so viel mitnehmen können.

Dieses Jahr war das anders. Ich bin nicht zum arbeiten hingefahren, sondern einfach nur so. Als Leserin und Bloggerin, um Bücher zu entdecken und tolle Leute zu treffen. Und Gott, es waren so unglaublich tolle dreieinhalb Tage.

DONNERSTAG

20181011_1534511.jpgAus unerfindlichen Gründen, bin ich erst am Donnerstag angereist. Ins Hostel konnte ich ab 15 Uhr, also dachte ich mir, brauche ich auch nicht vorher da sein. Der Plan war im Grunde gut, nur hatte der Zug schlussendlich Verspätung (natürlich) und an der Rezeption checkte gerade eine Schulklasse ein, sodass ich ewig warten musste. Aber ich ließ es mir trotzdem nicht nehmen auch an diesem Tag noch zur Messe zu fahren.

Für den Anfang bin ich erst einmal ein bisschen durch Halle 3.0 geirrt um mir einen Überblick zu verschaffen, bevor ich hoch in Halle 3.1 bin um mich dort umzusehen. Und auf der einen Seite war es ein unglaublich tolles Gefühl von so vielen Büchern umgeben zu sein und zu wissen, dass ich mich (vermutlich) unter ganz viel Gleichgesinnten bewegte, die alle auch Bücher liebten. Aber… naja. Ich war alleine unterwegs. Und irgendwie schienen alle anderen in Gruppen da zu sein, sich untereinander zu kennen und da fühlte ich mich ab und an doch ganz klein, unbedeutend und allein. Aber die Magie von den vielen Büchern um mich herum hat das schon ein bisschen wettgemacht.

20181011_182545Außerdem wollte ich ja unbedingt zu dem Bookplanetarium-Live-Talk mit Markus Heitz am Stand von Droemer Knaur – und es war so cool! Es ging um das neue Projekt von Markus Heitz, „Doors“, von dem ihr sicher schon alle gehört habt. Ich habe vor Kurzem erst den Prolog gelesen und war erst mal skeptisch, kann es aber jetzt kaum erwarten meine Nase durch die erste Tür zu stecken. Und das Beste: im Dezember gehe ich noch mal zu einer Lesung von Markus Heitz zu Doors, worauf ich mich jetzt natürlich noch mal mehr freuen kann. (Okay, vielleicht gehe ich dann auch im Februar noch mal… Mal schauen 😀 ) Oh, und besonders cool war auch, dass die liebe Babsi von BlueSiren ebenfalls dort war. Sie war die einzige Bloggerin, die ich mich getraut hatte bereits im letzten Jahr anzusprechen und sie jetzt wiederzusehen war echt cool, vor allem weil sie ein so unglaublich lieber Mensch ist. ❤

Zurück im Hostel wartete dann eine tolle Überraschung auf mich: Obwohl ich zwar ein Bett im Sechserzimmer gebucht hatte, waren wir nur zu zweit (und sollten es auch fast für den gesamten Rest der Messe bleiben). Und meine Mitbewohnerin war sogar auch zur Messe da! Und zwar als Autorin: Helena Gäßler, die ihren Fantasy-Roman „Das Raunen der Flammen“ beim Drachenmond-Verlag rausgebracht hat. So cool! Wir haben mega viel gequatscht und uns super verstanden und mit ihr das Zimmer geteilt zu haben zählt auf jeden Fall zu meinen Messe-Highlights.

FREITAG

20181012_134109Am Freitag ging es mindestens genauso gut weiter. Gleich am Morgen habe ich mich nämlich auf der Messe mit meiner langjährigen und lieben Freundin Sarah Heine (alias Cara Mattea, „Das Leben zwischen Jetzt und Hier„) getroffen. Und über sie dann den ganzen Tag über noch ganz viele andere tolle Leute kennengelernt: allen voran natürlich ihre Autoren-Kolleginnen Lea Melcher („Die Sehnsucht kommt leise„) und Nena Tramountani (alias Mina Mart, „Backstage in Seattle„).

Nachmittags bin ich dann zu der Lesung von Bernhard Hennen und Kai Meyer und bin auch hier nicht enttäuscht worden. Ich finde die Dynamik einfach toll, wenn mehrere Autoren miteinander interagieren bei einer Lesung oder einem Gespräch und Kai Meyer gehört ja sowieso zu meinen Lieblingen, also von daher…

Aber das ist noch lange nicht genug! Ich habe nämlich auch an diesem Tag Babsi noch mal gesehen, und dieses Mal war sie mit Vera von Chaoskingdom unterwegs, was ich natürlich prompt genutzt habe, um einem meiner Blogger-Vorbilder um den Hals zu fallen. Und dann ist mir auch noch Mareike von CrowandKraken über den Weg gelaufen und damit war dieser Messetag eigentlich kaum noch zu toppen.

Davon, dass ich über eine Stunde am Stand von Leuchtturm1917 war um mir mein übernächstes Bullet Journal auszusuchen, erzähle ich wohl besser nicht…

SAMSTAG

Nachdem der Freitag so großartig war, hatte ich ein bisschen Angst, dass ich vom Samstag nur enttäuscht sein könnte. Aber sei gewahr vor der Magie der Buchmesse, denn hier kann selbst das Beste noch gesteigert werden!

20181013_102607Los ging der Tag mit dem Talk zu Bookstagram von Anabelle (Stehlblueten) und Anna (Annafuchsia). Das war wirklich interessant und es waren so krass viele Menschen da! Überhaupt die alle mal „in echt“ zu sehen, war unglaublich cool. Dort habe ich mich dann auch am Ende gleich mit Leah von moonysbuecherecke getroffen, die für diesen Tag meine Messebegleitung sein sollte. Und wir haben uns einen richtig schönen, entspannten Tag gemacht – naja, so entspannt, wie es auf der überfüllten Messe eben ging. Wir waren auf der Gesprächsrunde zum Thema Fantasy Schreiben in der Selfpublishing Area und mittags dann natürlich auf dem Bookstagram-Treffen – und um Himmels Willen, war da viel los!
Wir kamen uns dort ein wenig komisch vor, weil wir gefühlt sonst niemanden kannten, aber irgendwann haben wir uns doch getraut ein paar Leute anzuquatschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Aber erst nach der Messe wurde es so richtig cool: Zusammen mit Sarah, Nena, Lea, Jacki von liebedeinbuch, Melanie von Carameli-liest, und noch einer ganze Menge anderer sind Leah und ich nämlich abends noch essen gegangen. Und es war einfach richtig cool mit so vielen Büchermenschen auf einem Haufen unterwegs zu sein – wenn der Service in dem Restaurant auch zu wünschen übrig ließ. Das Essen war gut und wir hatten unseren Spaß – das zählte doch vor allem! Und wie sich dabei herausstelle, waren Jacki und Melanie im selben Hostel untergekommen wie ich, sodass wir zusammen nach Hause laufen konnten.

SONNTAG

Und am nächsten Tag natürlich auch wieder zusammen zur Messe gehen konnten. Ich konnte kaum glauben, dass schon wieder Sonntag war – obwohl sowohl meine Füße als auch mein Rücken das lautstark verkündeten – die Zeit war einfach so schnell vergangen.

Als erstes bin ich zu Helenas Signierstunde am Drachenmond-Stand: immerhin hatten wir jetzt drei Nächte im selben Zimmer geschlafen, da wollte ich definitiv nicht ohne ihr Buch nach Hause gehen! Und wen entdeckte ich gleich neben dem Stand, kaum dass mein Buch mit den absolut liebsten Worten überhaupt versehen worden war? Wieder die Mareike (CrowandKraken) mit einem ganz großen Teil ihrer Bloggergang!

Und nachdem das erste Mal anquatschen am Freitag so gut geklappt hatte, habe ich mich das gleich noch mal getraut. Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier jetzt ihr Image ankratze, aber: Mareike ist die absolut liebevollste und fürsorglichste Person, der ich wohl jemals begegnet bin. Ich war so nervös von so vielen meiner Blogger-Idole umgeben zu sein, dass ich kaum ein Wort herausgebracht habe. Das ist aber gar nicht so sehr aufgefallen, denn von den vergangenen Messetagen waren alle ziemlich K.O. Wir sind eine ganze Weile dort zusammen gesessen und es wurden immer mehr tolle Büchermenschen um mich herum: Anna von Inkofbooks kam irgendwann dazu, Franzi (rather.read.fantasy) war da, genau wie Charline (Sternenbrise) und irgendwann schauten auch Jasmin Zipperling und Benjamin Spang vorbei und und und. Tut mir wirklich Leid für das Tagfest, aber ich kann immer noch kaum glauben, dass ich sie alle treffen durfte und das sie so unfassbar nett zu mir waren, einer eigentlich vollkommen Fremden.

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Zum Abschluss habe ich dann noch mal mit Jacki und Melanie ein paar wehmütige Runden durch die Halle gedreht, bevor es endgültig nach Hause ging. Und im Gegensatz zu vielen anderen bin ich auch mit kaum Verspätung Zuhause angekommen und musste dann damit klarkommen, dass es das schon wieder war mit Messe.


Ich hatte so eine Angst alleine zur Messe zu fahren und mich dort einfach nur Fehl am Platz und unsicher zu fühlen. Aber stattdessen durfte ich so viele tolle Menschen kennenlernen und hatte drei wundervolle Tage, an die ich mich bitte auf Ewig erinnern möchte. Danke an euch alle, die dazu beigetragen haben. ❤

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