Autoren-ABC #fürmehrvernetzungimnetz

Ich wurde von der lieben Gloriamonique zum Autoren-ABC getaggt und habe mich sehr darauf gefreut, diesen Beitrag zu schreiben. Dummerweise kam die Uni immer wieder dazwischen – aber jetzt ist es so weit! Hier sind also 26 Gedanken über mein Leben als Schreiberling. Viel Spaß!


Autorin werden…
ist ein Traum, den ich seit der 10. Klasse heimlich träume. Ich weiß, es ist ein großer Traum, aber ich will mir Mühe geben.

Mein Bücherregal ist…
hoffnungslos überfüllt, auch wenn es nicht so aussieht. Meine Bücher verteilen sich nämlich momentan auf zwei Orte: meine Wohnung in Saarbrücken und mein Zimmer bei meinen Eltern Zuhause. Und an beiden Orten geht mir der Regalplatz aus. Mal sehen, wie ich es dann irgendwann schaffen werde, sie wieder zusammenzulegen.

Im Café…
schreibe ich am liebsten von Hand. Und selten. Früher habe ich das viel gemacht, bei einer Tasse Heiße Schokolade in eines meiner Notizbücher gekritzelt… Wieso noch gleich habe ich damit aufgehört?

Danke…
an so viele Menschen, die mir immer wieder das Gefühl geben, dass es okay ist, einen so großen Traum wie den vom Schreiben zu träumen. Angefangen über meinen alten Deutschlehrer, über meine kleine Schwester, meine beste Freundin, meine Familie überhaupt – bis hin zu den netten Menschen, denen ich im Internet begegnen durfte.

Besonders einfallsreich…
fühle ich mich selten. Im ersten Moment, wenn ich eine neue Idee hatte, bin ich immer Feuer und Flamme. Und spätestens zwei Wochen später finde ich ganz viele andere Geschichten mit dem selben Thema (ohne danach zu suchen) und denke mir nur: Hey! Das war meine Idee!

Die schönste Formulierung…

„Eines Tages“, sagte sie, „fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.“
„Und dann?“, fragte er.
„Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten.“
– Kai Meyer, Arkadien erwacht

Geschichten schreibe ich…
seit der siebten Klasse so richtig. Weil ich einfach nicht anders kann und es echt ätzend fände, wenn meine Ideen einfach wieder im Chaos meines Hirns verschwinden würden.

Helden…
sind anstrengend. Weil ihnen ständig alles gelingt. Furchtbar. Aber sie machen auch Mut und sind eben doch irgendwie das Herzstück jeder Geschichte.

Die besten Ideen…
kommen mir mitten in der Nacht. Mal im Traum, mal weil ich nicht schlafen kann. Deswegen liegt immer mindestens ein Notizbuch und mein Handy neben mir, damit ich sie schnell notieren kann.

Das Jahresziel…
wäre es, genug Mut aufzubringen mein Manuskript an Agenturen oder Verlage zu verschicken. Davon bin ich aber momentan sehr weit entfernt.

Kaffee- oder Teeliebhaber…
Tee. Aber noch lieber heiße Schokolade. Im Winter auch gerne weiße heiße Schokolade, auch wenn man dafür dann eine ganze Mahlzeit überspringen kann.

Meine liebste Lesezeit…
immer. Im Winter vor dem Schlafengehen, an verregneten November-Sonntagen, im Sommer den ganzen Tag am Strand, im Frühjahr nach der Uni im Wald… Ich lese immer gerne. Außer ich stecke in einer Flaute.

Die Magie des Alltags…
liegt für mich darin, wie viel wir mit nur 26 Buchstaben ausdrücken können. Und wie viel wir auch ganz ohne Worte sagen können.

Notizbücher…
sind gefährlich für meinen Geldbeutel. Ich habe nämlich schon viel zu viele davon und will aber trotzdem immer noch mehr! Sie sind einfach so schön…

Ohne das ist Schreiben wäre ich…
heute möglicherweise Biologie-Studentin in Hamburg. Oder so. Keine Ahnung. Auf jeden Fall nicht die Person, die ich heute bin.

Planung ist…
etwas, das ich noch lernen muss. Dringend.

Ein quälender Moment beim Schreiben…
Wenn da diese eine Szene ist, die mir seit Tagen oder Wochen im Kopf herumgeistert, sie aber erst in zwei, drei Kapiteln kommt und ich mir fest vorgenommen habe, sie auch erst zu schreiben, wenn ich tatsähclich so weit bin… Und dann hat man sie und weiß nicht weiter. Kennt ihr das?

Recherche…
kann Spaß machen, ätzend sein, viel Zeit rauben und die witzigsten Google-Suchverläufe ergeben. Ich hoffe nur, dass ich von keinem Geheimdienst überwacht werde, sonst könnte ich demnächst im Verhörraum landen. „Doch, ich schwöre, ich habe nur für mein Buch nach „Wie lange blutet eine Leiche?“ gesucht – ich habe niemanden umgebracht und ich habe es auch nicht vor!“

Schreibgerät…
meistens mein Laptop, hin und wieder das Handy, oft mein Notizbuch und während der Vorlesungen mein normaler College-Block. Wie, da sollte ich eigentlich aufpassen und nicht schreiben? Zu spät, schätze ich…

Der häufigste Tippfehler…
… hmm. Keine Ahnung. Ich verwechsle ganz gerne „i“ und „o“. Und dann gibt es so Wörter, bei denen ich mir nie werde merken können, wie man sie schreibt. Passenderweise will mir jetzt gerade keines einfallen. Na toll. Und ich schreibe scheinbar für mein Leben gern „züruck“.

Der unaussprechlichste Fantasy-Namen…
Also in meinem Kopf sind alle Namen aussprechbar – ob es so auch stimmt, ist die andere Frage.

Verlag oder Selfpublishing?
Verlag. Das ist der große Traum. Wobei Selfpublishing auch so seine Vorteile hat… Aber nein, ich will es zuerst mit dem Verlag versuchen. Vielleicht habe ich ja Glück.

Wegstreichen….
fällt mir unheimlich schwer. Meistens. Manchmal würde ich aber auch ganz gerne ganze Kapitel löschen und muss mich zurückhalten.

Xtrem penibel…
bin ich in letzter Zeit, was den Kitsch-Faktor in meinen Geschichten angeht. Was ich nämlich ursprünglich mal gut fand, führt jetzt nur noch dazu, dass ich genervt die Augen verdrehe und mein Finger über der Löschtaste schwebt.

Yin und Yang – Gut und Böse…
sind so eine Sache. Ich habe neuerdings die Tendenz, meine (guten) Protagonisten böse Sachen tun zu lassen. Gleichzeitig fällt es mir aber schwer, meine (bösen) Antagonisten glaubwürdig darzustellen.

Ein eigenes Schreib-Zimmer sähe so aus:
Da gibt es dieses Zimmer, in der Wohnung meiner Oma. Es ist recht klein, aber sehr hell. Die Wände sind gelb gestrichen, gegenüber der Tür ist eine große Balkontür, von der aus man direkt auf den See blicken kann. An die zwei langen Wände kämen meine Bücherregale, in die Mitte des Raumes ein großer dunkler Schreibtisch, sodass ich während dem Schreiben nach draußen sehen kann.


Vielen lieben Dank fürs Lesen! Wenn du jetzt auch Lust bekommen hast, beim Autoren-ABC mitzumachen, dann nur zu! Ich freue mich auf deinen Beitrag 🙂

Ganz liebe Grüße

Maike

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3 Gedanken zu “Autoren-ABC #fürmehrvernetzungimnetz

  1. gloriamonique schreibt:

    Dein Recherche-Beispiel :’D
    ich frage mich immer, ob irgendwann meine Uni-Bibliothek mich mal anschreibt und fragt: sie studieren doch Philosophie und Germanistik. weshalb bestellen Sie (per Fernleihe) dann Bücher über Meeresbiologie, Phantominseln und die spanische Mafia?
    Ein sehr schöner Beitrag 🙂

    • may4la schreibt:

      Uuh, das klingt aber auch nach einer sehr spannenden Geschichte! Auf die Idee, die Uni-Fernleihe zu benutzen, bin ich bis jetzt noch gar nicht gekommen 🤔

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