„Ein Wort ist tot, wenn man es sagt“

Willkommen zurück bei #merlinliest!

Kaum vorzustellen, dass das erst das dritte Merlinliest ist – mir ist es jetzt schon schwergefallen, ein Thema zu finden. Okay, als Ausrede könnte man sagen, dass ich das Schreiben des Posts ziemlich spontan um einen Tag nach vorn verschieben musste, aber so wirklich zählt das nicht.

Eigentlich sollte Merlinliest die Gelegenheit sein, euch das Buch vorzustellen, das ich gerade lese. Oder allgemein über Bücher zu schreiben. Oder sonst irgendwas. Und das ziemlich formlos, so wie mir die Gedanken eben kommen. Das hier wird wohl ziemlich formlos.

Ich bin ja im echten Leben Studentin und habe gerade Semesterferien. Im Moment bin ich bei meinen Eltern Zuhause – wo auch nach wie vor ein Großteil meiner Bücher steht. Super, dachte ich, kann ich die Zeit ja nutzen und viele Bilder machen (auch mit Merlin, der ja hier wohnt) und damit vorbereiten. Ja, Pustekuchen. Die meisten meiner Bücher sind zwar hier und ich habe hier auch weitaus mehr Deko-Möglichkeiten, aber meine Lieblingsbücher und die, die ich eigentlich als nächstes lesen will, sind in meiner Wohnung in Saarbrücken. Das heißt im Endeffekt habe ich hier nicht die Bücher, die ich euch eigentlich zeigen will und in Saarbrücken nicht genug Möglichkeiten, um die Bilder so hinzubekommen, wie ich will.

Ganz schön blöd. Aber wenigstens habe ich hier meinen Kater und das macht die ganze Sache doch schon um ein vielfaches erträglicher.

P1080142.JPG

Das hier ist eines der Bilder, die bei meinem letzten Shooting-Versuch mit Merlin entstanden sind. Mein Kater neben einigen meiner Klassiker. Ich gebe offen und ehrlich, aber mit schlechtem Gewissen zu, dass ich einen Großteil davon noch nicht gelesen habe. Die gesammelten Werke von Shakespeare, die hier auch zu sehen sind, werde ich wohl auch nie lesen – zumindest nicht diese hier. Die sind nämlich über 150 Jahre alt und mir dafür viel zu wertvoll. Leider fehlt mir jedoch Band Drei – hat vielleicht jemand eine Idee, wo ich den noch finden könnte?

Ich lese eigentlich unheimlich gern Klassiker. Und zwar nicht um sagen zu können: Schaut mich an, bin ich nicht klug, weil ich das gelesen habe? (Okay, vielleicht ein kleines bisschen). Sondern weil es mich ernsthaft interessiert und mir Spaß macht, das hat es in der Schule schon. Zu meinen Lieblingen bis jetzt zählen auf jeden Fall „Die Leiden des jungen Werther“ von Goethe und „König Ödipus“ von Sokrates. Mit Schiller’s „Maria Stuart“ konnte ich leider nicht so viel anfangen, dafür aber umso mehr mit Lessing’s „Nathan der Weise“. Außerdem bin ich ein riesengroßer Fan von Emily Dickinson – daher auch der Titel dieses Posts. Wobei mir der englische Originaltext eigentlich noch viel besser gefällt:

A word is dead

when it is said

some say.

I say it just

begins to live

that day.

Ach, ich könnte den ganzen Tag damit verbringen meine liebsten Gedichte von ihr auswendig zu lernen und alle anderen damit zu nerven. Aber fürs erste erspare ich euch das jetzt mal.

Als allernächstes will ich mir seit ewigen Zeiten „Pride & Prejudice“ von Jane Austen vornehmen, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich einige Schwierigkeiten mit dem Englisch habe (weil ich es aus irgendeinem Grund auf Englisch lesen will. Fragt mich nicht) und außerdem habe ich Angst, dass es mir nicht annähernd so gut gefallen wird, wie ich hoffe. Habt ihr es denn gelesen? Wie hat es euch gefallen?

Und lest ihr überhaupt viele Klassiker? Oder geht es euch wie mir und ihr würdet eigentlich noch viel lieber viel mehr Klassiker lesen? Ich bin gespannt!

Liebe Grüße

Maike

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