Das Böse hat auch seine guten Seiten

Na, bei wem klingelt es bei diesem Titel gleich? Bei mir auf jeden Fall! Na klar, heute soll es um die Arena-Thriller gehen.

Sie sind eine Jugendbuchreihe des Arena-Verlages für Mädchen, die gerne Spannendes lesen und dabei nicht davor zurückschrecken, auch einmal ein wenig Gänsehaut und Herzklopfen zu bekommen. Natürlich dürfen auch alltägliche Themen des Jugendbuchbereichs wie Freundschaft und das Verliebtsein (gerne mal in den Mordverdächtigen) nicht zu kurz kommen. Dabei ist jedes Buch ein Einzeltitel und kann unabhängig von allen anderen gelesen werden. Viele Autoren haben im Lauf der Zeit für die Reihe geschrieben, darunter Manuela Martini, Bettina Brömme und Krystyna Kuhn.

Die Arena-Thriller zählten ziemlich lange zu meinen absoluten Lieblings-Buchkäufen und haben (neben meiner Mutter) vermutlich nicht unwesentlich zu meiner heutigen Liebe zu Thrillern beigetragen. Merlin hat sie auch ziemlich gern.

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Nicht nur zum Lesen, sondern auch um sich dahinter zu verstecken sind sie perfekt geeignet. Und ja, in meinem Regal sind sie nach Farbe geordnet – auch wenn hier jetzt ein paar fehlen.

Entdeckt habe ich die Arena-Thriller in der siebten Klasse, ich muss also ungefähr zwölf gewesen sein. Der erste, den ich gekauft habe war „Nixenjagd“von Susanne Mischke – damals als Geburtstagsgeschenk für eine Freundin. Die war so begeistert, dass sie ihn mir sofort zurück ausgeliehen hat und von da an war es um mich geschehen.

Wie viele ich tatsächlich gelesen habe, weiß ich gar nicht genau. Lange nicht alle. Vor allem weil mein Interesse nach ein, zwei Jahren stark zurück ging. Jedes Mal wenn ein neuer Schwung rauskam hatte ich nämlich das Gefühl, die Geschichten würden langsam alle die gleichen sein. Vielleicht bin ich auch einfach nur rausgewachsen.

In letzter Zeit habe ich immer mal wieder einen Blick auf die neuen Arena-Thriller geworfen und festgestellt, dass sie doch wieder ganz interessant klingen. Ich bin mal gespannt wie lange mich mein schmaler Studentengeldbeutel noch von einem neuerlichen Kauf abhalten kann.

Zu meinen Lieblingen der Reihe gehören auf jeden Fall „Waldesruh“ von Susanne Mischke, das ich ironischerweise bis heute gar nicht selbst besitze und gleichzeitig einer der wenigen Arena-Thriller ist, die ich mehr als ein Mal gelesen habe. In Waldesruh geht es um Marie, die zusammen mit ihrer Freundin verbergen will, dass ihre Großmutter gestorben ist – denn sonst müsste sie ins Heim. Doch dieser Plan wird schnell gefährlich, als sich herausstellt, dass ihre Großmutter bedroht wurde. Besonders die Szene, in der Emily und Marie die Leiche der Großmutter im Wald vergraben, hat mich nicht mehr losgelassen.

Ein anderer Arena-Thriller, den ich öfters gelesen habe ist „Sommernachtsschrei“ von Mauela Martini. Von ihm war ich auf jeden Fall positiv überrascht. „Sommernachtsschrei“ war eines der letzten Bücher, die ich aus der Reihe gelesen habe und ich hatte eigentlich nicht mehr erwartet, so begeistert davon zu sein. Doch das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, da ich absolut keine Ahnung hatte, wer Franziskas Freund umgebracht hat – oder war sie es am Ende doch selbst?

Seid ihr auch mit den Arena-Thrillern aufgewachsen? Welche gehören zu euren Lieblingen? Ich bin schon sehr gespannt!

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2 Gedanken zu “Das Böse hat auch seine guten Seiten

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